Schlaftypen: Sind Sie eine Eule oder Lerche?

Lerche Eule

Lerche und Eule - so werden die menschlichen Schlaftypen von der Forschung grundlegend klassifiziert. Dahinter verbergen sich zwei sogenannte Chronotypen, mit einer eigenen inneren biologischen Uhr. Die Frühaufsteher werden als Lerchen bezeichnet: Sie fühlen sich bereits in den frühen Morgenstunden frisch und ausgeruht. Dafür gehen die Lerchen auch sehr zeitig zu Bett. . Den Lerchen genau entgegengesetzt sind die Eulen: Sie kommen morgens schwer aus dem Bett, sind aber abends noch lange wach und können sich gerade dann gut konzentrieren.

Grundlegend sind wir alle genetisch auf einen der genannten Schlaftypen festgelegt. Und egal, wie sehr man sich bemüht sich umzugewöhnen, man fällt immer wieder in den angeborenen Schlafrhythmus zurück. Der Chronotyp entscheidet auch über Eignungen im gesellschaftlichen Leben: Laut Untersuchungen der Schlafforschung weisen Frühaufsteher meist bessere schulische Leistungen auf, während die Nachtschwärmer häufiger kreativ, neugierig und offen für neue Impulse sind.

Forschung: Schlafverhalten ist zu individuell, um es auf zwei Typen zu vereinfachen

Die Schlafforschung vertritt mittlerweile die Meinung, dass die einfache Einteilung auf die beiden Vogelbegriffe der Komplexität des Schlafens nicht gerecht wird. Der Variantenreichtum an Schlaf-Wach-Kombinationen ist größer als es zwei Chronotypen abdecken könnten. Mindestens zwei weitere Versionen sieht die Schlafforschung: Menschen, die morgens wie abends munter und aufgeweckt sind und solche, die zu beiden Tageszeiten eher lethargisch wirken.

Interessant ist, dass die Schlafforscher dabei nur Abweichungen der Netto-Schlafzeiten im Mittel um etwa 30 bis 60 Minuten zwischen den Typen erkennen. Man findet demnach unter Kurzschläfern genauso wie unter Langschläfern Menschen, die sich morgens oder abends fit oder müde fühlen. Wie man tagsüber funktioniert, hängt also weder vom Schlafrhythmus noch von der Qualität und Dauer des Schlafes ab. Die Fähigkeit zum Wachsein ist eher eine individuelle Eigenschaft, so wie die davon unabhängige Fähigkeit, guten Schlaf zu finden. Die meisten Menschen können demnach gar nicht direkt der Einteilung in Eulen und Lerchen zugeordnet werden und sind eher Mischtypen.

Leben gegen die innere Uhr beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass viele Menschen in im täglichen Leben gegen ihre innere Uhr agieren. Statt auf die Bedürfnisse des Körpers zu hören, beugen sie sich oft den Vorgaben ihres Arbeitsrhythmus. Auf Dauer kann das Leben gegen den eigenen Chronotyp sogar krank machen. Deshalb sollte jeder Mensch sein eigenes Schlafverhalten ernst nehmen und danach leben. Denn verändern kann er es nicht. Aus diesem Grund gibt es auch seit Jahren eine wissenschaftliche Debatte, ob Eulen-Typen in unserer Welt nicht kategorisch benachteiligt werden, weil ihr Rhythmus ein anderer ist, als der des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Die meisten Eulen befinden sich frühmorgens in Schule und Büro noch in einer Art Mini-Jetlag. Abends wiederum, wenn Sie zur Hochform auflaufen, ist meistens schon wieder Feierabend angesagt. Eulen leben also offensichtlich in der Arbeitszeit gegen ihren Rhythmus und können sich auch nicht daran gewöhnen.

35 Jahre billerbeck Nackenstützkissen: Kissenrevolution für gesünderen und erholsameren Schlaf

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Die Idee einer Optimierung der Schlafhaltung im Kopf- und Nackenbereich wurde viele Jahre lang von der billerbeck-Schlafforschung verfolgt. Als Ergebnis der konsequenten Forschungstätigkeit konnte Anfang der 1980er-Jahre das erste „Nackenstütz- und Entspannungs-Kissen“ patentiert und zur Marktreife gebracht werden. 1982 wurde es dem Handel angeboten – mit großem Erfolg. Schon dieses frühe Modell unterstützte dank seiner Wellenform die Halswirbelsäule und den Nackenbereich und schloss eine bestehende Marktlücke – zum Wohle vieler Menschen mit Schlafproblemen. Zum 35-jährigen Jubiläum hat billerbeck…

Diese Sechs Gründe halten uns vom Schlafen ab

Einschlafstörungen

Im Schlaf laden wir unsere Akkus für den nächsten Tag auf. Während wir nachts ruhen, arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren, der Regenerationsprozesse laufen ab und das Gehirn verarbeitet die Informationen des vorangegangenen Tages. Doch für etwa jeden vierten Deutschen ist der Schlaf nicht mehr wirklich erholsam. Viele wälzen sich oft stundenlang im Bett herum und finden erst sehr spät oder gar nicht in den Schlaf.

Schlaflosigkeit ist inzwischen fast schon zu einer Zivilisationskrankheit…

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