Klima und Umwelt sind wichtige Handlungsfelder unseres betrieblichen Umweltmanagements. Unser Ziel ist es, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und relevante Umweltaspekte systematisch in unsere Unternehmensprozesse einzubeziehen.
Grundlage dafür ist unser nach DIN EN ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Damit erfassen und bewerten wir relevante Umweltaspekte, legen Ziele und Maßnahmen fest und überprüfen deren Umsetzung regelmäßig.
Zu den betrachteten Bereichen gehören insbesondere Energieverbrauch, Rohstoffe und Materialien, Produktionsprozesse, Gebäude, Abfall, Verpackungen sowie Transport und Logistik.
Seit 2019 ist das Umweltmanagementsystem von billerbeck nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert und wird regelmäßig überwacht.
Das Umweltmanagementsystem schafft einen verbindlichen Rahmen, um Umweltaspekte strukturiert zu erfassen und konkrete Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Dabei betrachten wir unter anderem:
Die kontinuierliche Verbesserung unserer Umweltleistung ist Bestandteil dieses Umweltmanagementsystems.
Ein Schwerpunkt unserer Maßnahmen für Klima und Umwelt ist die Energieversorgung unserer Produktion. Auf dem Dach unserer Produktionsstätte betreiben wir eine Photovoltaikanlage. Diese wurde im Oktober 2022 erweitert und verfügt über eine Spitzenleistung von 165 kWp. Für die Produktion nutzt billerbeck Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage. Der darüber hinaus benötigte Strom wird als Ökostrom bezogen. Damit stammt der für die Produktion eingesetzte und zusätzlich bezogene Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Auf pauschale Aussagen wie „CO₂-neutrale Produktion“ verzichten wir und stellen stattdessen konkret dar, welche Energiequellen eingesetzt und welche Maßnahmen umgesetzt werden.
Auch bei der Modernisierung unserer Produktionsanlagen und Gebäude berücksichtigen wir den Energieverbrauch.
In den vergangenen Jahren wurden verschiedene technische Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem:
Modernisierung der Absauganlage
Verbesserung der Wärmedämmung einzelner Gebäude
Neue oder modernisierte Anlagen werden auch daraufhin betrachtet, wie sie Energie- und Materialeinsatz beeinflussen. Wo konkrete Einsparungen anhand betrieblicher Daten ermittelt werden können, berücksichtigen wir diese bei der Bewertung unserer Maßnahmen.
Auch bei der Verarbeitung von Daunen und Federn setzen wir technische Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Energie ein. Bei der Trocknung kommt eine Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Nach unseren betrieblichen Berechnungen reduziert diese den Heizölverbrauch um etwa 4 kg pro Betriebsstunde. Abhängig von der tatsächlichen jährlichen Nutzung entspricht dies einer Einsparung von rund 6.000 bis 8.000 kg Heizöl pro Jahr. Diese Angaben beziehen sich auf den konkret betrachteten Prozess und die zugrunde liegenden betrieblichen Verbrauchsdaten.
Auch die Beheizung unserer Büroräume wurde technisch weiterentwickelt. 2022 wurden die Heizungsregler erneuert und eine automatisierte Wärmeregelung eingerichtet. Die Heizzeiten orientieren sich an den betrieblichen Nutzungszeiten. Dadurch wird vermieden, dass Räume außerhalb der erforderlichen Zeiten unnötig beheizt werden. Die tatsächliche Entwicklung des Energieverbrauchs wird im Rahmen unseres betrieblichen Energiemanagements betrachtet.
Die Beleuchtung unserer Firmengebäude und Produktionsbereiche wurde auf LED-Technologie umgestellt. Dabei mussten insbesondere in den Produktionshallen spezielle Anforderungen berücksichtigt werden. Das Licht muss dort so abgestimmt sein, dass unterschiedliche Weißtöne der verarbeiteten Textilien zuverlässig erkannt werden können. Die LED-Beleuchtung verbindet diese Anforderungen mit einem gegenüber älteren Beleuchtungstechnologien effizienteren Energieeinsatz.
Seit 2015 werden bei billerbeck regelmäßig die gesetzlich vorgesehenen Energieaudits durchgeführt. Die Audits dienen dazu, relevante Energieverbräuche zu erfassen und Bereiche zu identifizieren, in denen technische oder organisatorische Verbesserungen möglich sind. Die Ergebnisse liefern damit eine wichtige Grundlage für die Bewertung bestehender Maßnahmen und die Planung weiterer Schritte.
Auch Mobilität gehört zu den betrieblichen Handlungsfeldern. Bei Neuanschaffungen kommen bei billerbeck auch Elektrofahrzeuge als Firmenfahrzeuge zum Einsatz. Auf dem Firmengelände steht hierfür eine eigene Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Die Elektrofahrzeuge stellen eine konkrete Maßnahme innerhalb unseres Fuhrparks dar. Daraus leiten wir keine pauschale Aussage über die Klimawirkung des gesamten Unternehmens oder unserer Produkte ab.
Auch bei internen und externen Transportabläufen betrachten wir Möglichkeiten zur effizienteren Organisation. Durch geplante Transportrundläufe versuchen wir, Leerfahrten nach Möglichkeit zu vermeiden und Transportwege effizienter zu gestalten. Digitale Systeme unterstützen uns zusätzlich bei der Planung und Steuerung logistischer Prozesse.
Die Digitalisierung verschiedener Unternehmensprozesse trägt dazu bei, Arbeitsabläufe zunehmend digital abzubilden. So wurde beispielsweise der Druck von Prospekten neu organisiert. Durch bedarfsgerechtere Produktionsabläufe kann der Einsatz von Papier gezielter gesteuert werden. Auch Lager- und Verwaltungsprozesse wurden digitalisiert. Die eingesetzte Lagerverwaltungssoftware unterstützt unter anderem die Wegoptimierung bei der Kommissionierung und eine strukturierte Steuerung der Abläufe. Unser Ziel ist es, weitere Prozesse dort zu digitalisieren, wo dies betriebliche Abläufe sinnvoll unterstützt.
Im Rahmen unseres Umweltmanagements betrachten wir auch Abfall- und Materialströme. Wo es technisch und organisatorisch möglich ist, versuchen wir, Materialverluste zu vermeiden und geeignete Materialien weiterzuverwenden oder dem Recycling zuzuführen. Dazu gehört beispielsweise die Wiederverwendung noch nutzbarer Kartons. Bei neuen Maschinen und Produktionsverfahren berücksichtigen wir außerdem, ob sich Materialverluste oder Abfallmengen verringern lassen.
Auch kleine betriebliche Maßnahmen können dazu beitragen, Materialverbrauch zu reduzieren. Unsere Kaffeeautomaten geben keine automatischen Einweg-Plastikbecher mehr aus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen stattdessen eigene Tassen oder wiederverwendbare Gefäße. Dadurch vermeiden wir den entsprechenden Verbrauch von Einwegbechern im Unternehmensalltag.